Accessoires
Madrom Wireless Due Shock
Beim Wireless Due Shock-Pad handelt es sich um ein Infrarot-Pad, dass eher für die PSOne als für die Playstation 2 gedacht ist. Der Grund dafür liegt in den digitalen Feuer-Buttons, die beim Playstation 2-Pad von Sony analog sind, und somit weniger Möglichkeiten bieten. Das Pad für sich genommen ist durchschnittlich: Positiv fallen das große und exakte digitale Steuerkreuz und die rutschfesten Analog-Sticks auf, die einen guten Wiederstand besitzen. Die Feuerknöpfe sind daumenfreundlich, die Griffe ergonomisch, es lässt sich Dauerfeuer einstellen und neben den Buttons befinden sich Symbole, die einem beim Abspielen von DVDs helfen. Zudem ist das Pad für ein Infrarot-Pad recht leicht.
Aber kein Licht ohne Schatten: Die Feuerknöpfe lassen beim Drücken ein leichtes Schwingen im Controller entstehen, die L/R 2-Knöpfe sind schwammig, das Batteriefach ist den Mittelfingern im Weg und der Start-Knopf lässt sich im Eifer des Gefechts kaum erreichen, ohne dabei den rechten Analog-Stick zu bewegen. Außerdem drückt man leicht statt auf den Start-Knopf auf den direkt darüber befindlichen Select-Knopf, der leichter zu erreichen ist. Darüber hinaus sind beim DVD-Abspielen „Cancel“ und „Enter“ vertauscht.

Insgesamt handelt es sich beim Wireless Due Shock-Pad sicherlich um eines der besseren Infrarot-Controller, aber ich frage mich wirklich, wer so etwas braucht. Denn eines wurde mir beim Test ganz klar: Es hat seine Gründe, dass sich kabellose Joypads nie durchgesetzt haben: Als erster Nachteil und gleichzeitig fast schon K.O.-Schlag für solche Pads ist der Batterieverbrauch zu nennen. Nach weit weniger als zehn Stunden waren die vier beigelegten AAA-Size-Batterien leer. Außerdem bieten einen solche Pads weniger Freiheiten: Mal eben beim Rennspiel auf einer langen Geraden sich mit dem Pad in der Hand den Schweiß von der Stirn wissen ist nicht. Das Motto lautet: Immer schön in Richtung PS2 zielen, sonst kann man nicht mehr steuern. Des weiteren lassen sich nur zwei Infrarot-Pads gleichzeitig benutzen, da es nur eine A- und eine B-„Frequenz“ gibt. Zu allem Überfluss sind die Pads wegen der Batterien auch noch schwerer als Kabel-Pads. Und der einzige Vorteil für den Otto-Normal-Spieler: Kein Kabelgewirr. Na super! Schlussendlich möchte ich dieses Pad also nur Leuten empfehlen, die 10 Meter von ihrer PS2 entfernt sitzen und dessen Kabel-Pads selbst mit Verlängerungskabel zu kurz sind.
 
Nils Goette, 01.08.2001
Wertung im Einzelnen (1-5 Sterne, 1 Stern=mies)
 
Funktionalität:
Verarbeitung:
Ausstattung:
Fazit: (kein Durchschnitt)
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Hersteller:
Project Design
Vertrieb:
Madrom
Muster:
Madrom
Preis:
ca 35 €